Natürlich habe ich schon lange bevor ich das Handelsblatt und die FAZ namentlich in meiner Sektion zur Konjunktur erwähnt habe, gewusst, dass diese beiden Zeitungen die Beiträge auf meiner Website, die es seit Januar 2014 gibt, lesen. Seitdem es in Deutschland kein Wirtschaftswachstum mehr gibt, kann ich aber auch beobachten, dass sich bei den renomierten Zeitungen viele Beiträge immer wieder um dasselbe drehen. Ohne Erfolg. Links erstarkt sogar, die FDF soll in Umfragen sogar nur noch bei 3% liegen. In meiner Sektion zur Konjunktur poum.de liest sich das seit Sommer 2020 auch wie ein historisches Tagesbuch, nicht über mein Leben, aber über die deutsche Wirtschaft. Denn ich war trotz Corona keinen Tag in Kurzarbeit, habe sogar Inflationsausgleichsprämien bekommen, arbeite aber in einem Umfeld, wo ich sogar unter dem Durchschnittseinkommen der in Deutschland Beschäftigten verdiene; viele meiner jüngeren Kollegen wohl zum Durchschnitt oder leicht darüber. Mein Arbeitgeber hat mir, der mit 50 in das Unternehmen eintrat, auch schon nichts mehr zugetraut. Dabei hatte ich natürlich Pech, denn die reiche Familie meines Arbeitgebers hat nie geglaubt, dass Bildung sich auszahlt, und wer mehr als einen Hauptschulabschluss hat, macht sich in meinem Unternehmen auch verdächtig. Also besser keine höher gebildeten Zeugen? Aber gerne möchte ich Euch ein wenig mehr über mich wissen lassen, und wieso ich heute als gerade 60 gewordener glaube, dass es sich lohnt, meine Beiträge zur Konjunktur in der gesamten Länge durchzulesen. Meine Großeltern wohnten in West-Berlin, wo auch mein Vater aufgewachsen war. Und schon als Kind und dann als Jugendlicher fuhr ich mit meiner Familie im Transit mehrmals im Jahr durch die DDR. Meistens zu den Osterferien, dann nochmal in den Sommerferien, später bin ich dann sogar alleine im Zug in den Herstferien nochmals zu meiner Großmutter gefahren. Das alles von Frankfurt am Main aus, wo meine Familie über Jahrzehnte Abonnenten der FAZ waren. Zu Weihnachten kam meine Großmutter während des kalten Krieges zumeist zu uns nach Frankfurt. Natürlich war ich als Kind unbeschwerter während des kalten Krieges als mein Vater. Wundern tut mich heute, im Frühjahr 2026, warum so viele in Deutschland der AFD zusprechen. Anlässlich der letzten Wahlen, die es vor einiger Zeit in Deutschland gegeben hat, habe ich gelesen, dass immer mehr junge Wähler heute, die Deutschland während des kalten Krieges nie kannten, also nicht so wie ich, heute AFD wählen. Ich beende den Beitrag hier und möchte nur fragen, ob das Sinn macht.
poum.de 24.05.2026



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